Am 17. Januar, einem kalten aber trockenen Tag, gingen etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter raus, um die Weihnachtsbäume einzusammeln. Den größten Anteil stellten der CVJM und die Evangelische Jugend, aber auch aus der Pfarrei Hl. Edith-Stein und der Prot. Kirchengemeinde unterstützten uns viele, die teilweise seit Jahren beim Einsammeln der Bäume helfen. Sepp Breuer und Thomas Bartl von "Heikes Hoflädle" halfen uns wieder. Sie stellten zwei Traktoren, ebenso die Stadtwerke und die Stadtgärtnerei mit drei Fahrzeugen und Fahrer.
Der nächste Hungermarsch findet am Sonntag, 31. Mai 2026 statt. Start und Ziel ist das Prot. Gemeindezentrum Lillengasse. Mehr Infos gibt's auf unserer Website.
Wir laden am 07. Mai 2026 um 18 Uhr ins Gemeindezentrum Lillengasse 99 zu einem Infoabend ein. Pater Gerd Hemken stellt das Projekt vor.
Sie können das Projekt jetzt schon unterstützen.
Verwaltungszweckverband der Protestanten DE20 3506 0190 6811 8610 20 (oder in der Banking-App den QR-Code scannen) Wenn Sie eine Spendenbescheinigung (ab 20 Euro) wünschen, geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre Adresse an.
Projektinfo
Der Tschad ist das fünftärmste Land der Welt. Es besitzt zwar große Rohstoffvorkommen, aber die Regierung tut offensichtlich wenig, um das Land zu entwickeln und die Lebensbedingungen zu verbessern. Überall – bei der Bildung, im Gesundheitssystem und der gesamten Infrastruktur - fehlt es an staatlichen Investitionen. So bleiben private Initiativen für die Bevölkerung die einzige Chance auf bessere Lebensbedingungen.
Acht Herz-Jesu-Prieser aus Kamerun leben und arbeiten im Tschad, drei von Ihnen in der Pfarrei Sacré-Coeur-de-Colon. Sie besteht aus 69 Dörfern. Im November wurde dort nach nur zehnmonatiger Bauzeit eine weiterführende Schule eingeweiht, die vollständig durch Spendengelder aus Deutschland finanziert wurden. Darauf aufbauend wollen die Herz-Jesu-Priester aus Deutschland die Arbeit dort weiterhin nachhaltig fördern und haben dafür einen Drei-Jahres-Plan entwickeln.
Wasser ist zwar ein Menschenrecht. Aber die Realität sieht anders aus: Wenn Menschen Wasser brauchen, gehen sie – manchmal Kilometer weit – zu den verbliebenen Wasserstellen. Die Idee des Hungermarsches ist ja ursprünglich einmal daraus entstanden: Man läuft selbst 20 km, um nachvollziehen zu können, was Menschen tagtäglich auf sich nehmen, um ihre tägliche Wasserration zu erhalten. Die Wasserstellen sind oftmals nicht mehr als dreckige Pfützen oder verschlammte Gewässer, das Wasser ist oft verunreinigt und mit Keimen belastet; Krankheiten sind so vorprogrammiert. Deshalb soll in jedem der 69 Dörfer, die zur Pfarrei Sacré-Coeur de Colon gehören, ein einfacher Brunnen gebaut werden.